Eltern-Kind-Gruppe

Am Donnerstag, den 2. Juni 2022, besuchten wir, die Rhythmikgruppe von Frau Schneider-Karch, eine Einheit der Eltern-Kind-Gruppe „Lied & Spiel“ in der Musikschule Lustenau. 7 Kinder im Alter von 3-4 Jahren kamen mit Eltern bzw. Großeltern und teilweise auch mit Geschwistern um gemeinsame Zeit mit musikalischem Schwerpunkt zu verbringen. Jeder von uns hatte die Aufgabe eines der Kinder genauer zu beobachten und besondere Momente als auch die Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson zu notieren. Die Einheit setzte sich aus rhythmisch- musikalischen Spielen, gemeinsamem Singen, Erweiterung des Sachwissens aber auch vielen Phasen zur Stärkung der Sozialkompetenz zusammen. Mit dem Thema Sommer und Eincremen leitete Frau Schneider-Karch die Einheit ein. Auch Rituale kamen in der Einheit vor, welche für manche Kinder sehr wichtig sind um Sicherheit zu erleben. 

Der Sinn und Zweck unseres Besuches war es neue Varianten des Teilbereiches der Rhythmik zu sehen und zu verstehen welchen Rahmen sie für die verschiedensten Anlässe bietet. Ob gemeinsame Zeit zu zweit, musikalisch-rhythmische Bildung oder auch Spaß und Freude – Rhythmik bietet einen Treffpunkt für Kinder und Erwachsene.

Für uns als angehende Pädagogen war es eine unglaublich tolle Erfahrung eine Rhythmikeinheit dieser Art hospitieren zu dürfen. Wir können daraus auch viel für das Prinzip der Bildungspartnerschaft mitnehmen und durften tolle Ideen für unsere Praxis erfahren.

Wir bedanken uns für die tolle Erfahrung und empfehlen es auf alle Fällefür die noch folgenden Jahrgänge weiter.

Lara M. Sagmeister & Lena Riedl

Kreatives Tun mit Naturmaterialien

Am Samstagmorgen trafen sich die Studierenden des Lehrgangs für Inklusive Elementarpädagogik im Rahmen des Unterrichts mit Judith Marte und Barbara Schmölz bei herrlichstem Sonnenschein in Bezau. Nach einem ausgiebigen, gemeinsamen Frühstück ging es an die Bregenzer Ache. Die Aufgabe ein persönliches „Land Art Projekt“ eigenständig umzusetzen, zu fotografieren und in einem Handout mit Überlegungen in Bezug auf die pädagogische Praxis zu versehen, wurde von allen mit großem Einfallsreichtum durchgeführt. Wieder einmal zeigte sich, dass die kreative Auseinandersetzung mit Materialien in der Natur eine höchst erfüllende Beschäftigung ist – ob allein oder im Team. 

Fröhlich entspannt verabschiedeten sich die Anwesenden um im Anschluss den Nachmittag mit einem Eis ausklingen zu lassen, oder auf dem Heimweg den Kunstmarkt in Schwarzenberg zu besuchen.

Bericht: Barbara Schmölz

Laufen für einen guten Zweck

Ein besonderes Laufevent fand am Mittwoch, den 27. April 2022, im Waldstadion Gisingen statt. Unsere beiden 1. Klassen stellten sich der Herausforderung, im Rahmen eines vom BG Feldkirch durchgeführten Stundenlaufs, möglichst viele Runden für einen guten Zweck zu erzielen. Die tolle Stimmung und die idealen Wetterverhältnisse spornten unsere Schüler*innen zu Höchstleistungen an. So schafften sie es, insgesamt 296 Kilometer zu absolvieren und den stolzen Betrag von € 1.630 zu sammeln. 

Der Spendenbetrag kommt über karitative Organisationen bedürftigen Menschen in Vorarlberg zugute. Wir gratulieren unseren Schüler*innen sehr herzlich zu diesem Erfolg!

Text und Fotos: Christina Grüner, Doris Böckle

Stop Motion Filme

Bericht über drei spannende Doppelstunden

Die 3A Klasse durfte in den letzten 3 Aprilwochen von Lisa Bickel im BE-Unterricht eine etwas andere Art vom Bildnerischen Gestalten lernen. Und zwar über die Technik und Hintergründe der „Stop Motion“ Filme, übersetzt „Stopp Bewegung“ was sofort den Inhalt von Stop Motion erklärt. Die Die außergewöhnliche Filmtechnik lässt Gegenstände, die sich von selber nicht bewegen, zum Leben erwachen, indem man den Gegenstand verändert hinlegt und dann ein Bild macht. Wiederholt man diesen Vorgang und reiht diese Bilder aneinander bekommt man zum Beispiel ein Video einer beweglichen Banane, die in Wirklichkeit nach jedem Schnappschuss einen Millimeter von der Stelle bewegt wird. 

Wie man das alles selbst machen kann und vor allem wie viel Arbeit dahinter steckt durften wir in Herr Petters Unterricht durch seine Ex- Schülerin Lisa selbst erfahren. Sie half uns in kleingruppen selbst Stop Motion Filme zu drehen. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall zeigen lassen!

Tabea Röthlin 3a2

Die perfekte Welle
Traveltour
Ab in den Süden
Pack your stuff
Go to the beach
Shark happens
Another dumb way to die
Der Obstgarten
Drowning in love

Besuch im Jüdischen Museum

Am 29.4.2022 besuchten wir, die 2a, das jüdische Museum in Hohenems. Es war spannend etwas über das jüdische Leben von früher zu erfahren.

Die Ausstellung in der alten Villa Rosenthal erstreckte sich über mehrere Räume und war sehr detailreich. Während eine Halbgruppe das Museum besichtigte, genoss die andere Gruppe eine Führung durch das jüdische Viertel. 

Das jüdische Museum an sich ist die Villa Heimann – Rosenthal. Diese Villa gehörte früher der Familie Heimann – Rosenthal, die eine wohlhabende, jüdische Fabrikantenfamilie war. 

Das Gebäude ist noch immer im originalen Zustand und voller historischer Überbleibsel. Besonders viel durften wir über die Gründerfamilie Rosenthal und deren Leben erfahren.  

Bei der Führung im Museum lernten wir verschiedene jüdische Personen kennen, die einen Stellenwert in der Geschichte des Judentums in Vorarlberg hatten. Zum Beispiel über Judith Landauer, der Besitzerin des Gasthauses „Zur frohen Aussicht“.

So bekamen wir auch einen Einblick in deren Lebensgewohnheiten. Es sind auch noch einige Gegenstände aus dieser Zeit erhalten und wir konnten alte Passkopien, Postkarten und vieles mehr genauer anschauen. 

Besonders interessiert hat uns die Entstehung und Entwicklung des Judentums, sowie die Tatsache, dass Juden und Jüdinnen ihren Wohnsitz lange Zeit in Hohenems hatten.

Wir machten auch einen Spaziergang durch das jüdische Viertel. Am meisten hat uns gefallen, dass wir viele Vergleiche bekommen haben, zum Beispiel haben wir verschiedene Gebäude besichtigt und bekamen dann Bilder gezeigt, wie sie vor vielen Jahren ausgesehen haben.

Unter anderem sahen wir im jüdischen Viertel die ehemalige Synagoge (heute der Salomon-Sulzer-Saal), das ehemalige Gasthaus „Zur Frohen Aussicht“ und einen Gedenkbrunnen, auf dem einige Namen und Berufe jüdischer Menschen stehen.

Es hat uns auch sehr gefallen, dass wir ein religiöses Gebäude – beim Gasthaus Moritz – von innen sehen durften, das Ritualbad, auch bekannt als Mikwe. Wir bekamen viele Informationen und haben einige Ähnlichkeiten zwischen dem Judentum und dem Islam gefunden, von denen wir relativ überrascht waren. Ähnlichkeiten waren zum Beispiel, dass die Menstruation als „unrein“ gesehen wird und deswegen nicht gebetet, oder das Ritualbad nicht betreten werden durfte. Das Ritualbad durfte auch nicht mit Make-Up, Nagellack oder Schmuck betretet werden, im Islam darf man mit diesen Extras nicht beten.

Bei der Exkursion ins jüdische Museum haben wir viel über die Geschichte des Judentums ins Vorarlberg gehört, gesehen und gelernt. Und wir hatten sehr viel Spaß dabei. Wir bedanken uns bei Frau Dittrich für den tollen Ausflug und auch bei den freundlichen Führerinnen des jüdischen Museums für die zahlreichen neuen Informationen!Der Besuch im Museum ist sehr zu empfehlen.  

English in Action

The week before Easter all the 3rdYear students took part in an English in Actioncourse. We talked a lot and improved our English skills. Moreover, we had to do two projects for our week. The first task was to prepare a short presentation about a topic of our choice. The second one was to create and stage a short play or skit, for which we all had lots of fun ideas. Friday was showtime, as we presented our plays and projects to the other students. In short, it was a great experience. 

Leonie Grabher, Julia Schneider 3a1

Nora Bönig – unsere Vertreterin der Philosophieolympiade in Salzburg

Auch in diesem Schuljahr wurde an unserer Schule im Rahmen der Philosophieolympiade ein klassenübergreifender Schreibwettbewerb philosophischer Essays durchgeführt. Gewonnen hat diesen Nora Bönig (3b) mit einer ausgezeichneten Abhandlung, die das Verhältnis von Wissenschaft und Wirklichkeit auf sehr erhellende Weise diskutiert . Darüber hinaus gelangte Nora mit ihrem Essay in die Landesauswahl und darf am April Vorarlberg beim Bundeswettbewerb der Philosophieolympiade in Salzburg vertreten! Zu diesem erfreulichen Anlass gratulierten Frau Dir. Klima und meine Wenigkeit und kürten die Siegerin des Schulwettbewerbs mit einem „philosophischen“ Preis. 

Mag. MA Julian Pehlivan, Klassenvorstand

Dir. Ilse Klima, Nora Bönig, Mag. MA Julian Pehlivan

Das Geschenk – ein Stop-Motion Projekt der 2b2

Stop Motion ist eine Filmtechnik, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts durch den französischen Filmpionier Georges Méliès bekannt wurde. Das Prinzip ähnelt einem Daumenkino. Durch aneinander gereihte Bilder von unbewegten Motiven wird allmählich die Illusion einer Bewegung erzeugt. Diese Technik kam in großen Filmproduktionen zum Einsatz (z.B. bei King Kong und die weiße Frau von Willis O`Brien) wird aber heute noch gerne in unterschiedlichen Bereichen angewendet. 

Zu Beginn unseres Projekts stand die ausgiebige Recherche. Wann entstand diese Technik, wo können wir sie vorfinden, welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung und welche Inhalte wollen wir in unserem Projekt vermitteln? 

Die Schülerinnen waren sich schnell einig, dass sie einen kleinen Weihnachtsfilm umsetzen wollen, den sie ihren Verwandten und Freunden am Weihnachstsabend schicken können. 

Nun stellte sich die allgemeine Frage: „Was bedeutet Weihnachten für uns?“ 

Die Klasse war sich einig. Es gibt Dinge, die Weihnachten jedes Jahr unvergesslich machen und es sollten nicht die vielen Geschenke und der Trubel sein. Vielmehr ist es die Musik, das gemeinsame Essen, die besondere Atmosphäre und die Werte: Zeit, Liebe, Freude und Familie. 

Eifrig machte sich die Klasse an die Gestaltung der einzelnen Bildmaterialien und zeigte sich von einer besonders kreativen Seite. Die Produktion des Films verlief aufgrund der präzisen Vorbereitung reibungslos und das Ergebnis kann sich sehen lassen. 

In diesem Sinne wünscht die 2b2 allen ein besinnliches und glückliches Weihnachtsfest. 

Rebecca Paterno und die 2b2 

Adventkalender an der BAfEP- „Kleine Alltagswunder“

Unser diesjähriger Adventkalender möchte den Blick für die  

„Kleinen Wunder des Alltags“ schärfen. 

Die 1b-Klasse hat sich im Religionsunterricht mit dem Bilderbuch

„Der kleine König folgt dem Stern“ auseinandergesetzt und ausgehend 

von seinen Begegnungen darüber nachgedacht, wofür es sich lohnt, 

innezuhalten.

Im Fach „Bildnerische Erziehung“ haben die Schülerinnen ihre persönlichen 

Alltagsfreuden im Piktogramm-Stil umgesetzt und Schattenspiele gestaltet,

die euch vom Erdgeschoss bis in den 3. Stock durch die Adventszeit 

begleiten werden.

Noch liegt alles im Verborgenen, doch an jedem der 24 Tage

rückt ein Lichtschein eine Szene für kurze Zeit in den Mittelpunkt.

Erst am darauffolgenden Tag wird zur Gänze sichtbar bzw. bewusst,

womit wir tagtäglich beschenkt werden. 

Einen Advent voller kleiner Wunder wünschen euch 

die 1b-Klasse, Mag.a Rebecca Dittrich-Rofner und Mag.a Verena Rupert

Fotos: Mag.a Rebecca Dittrich-Rofner, Renate Schmidt

Traditionen leben und erleben – St. Nikolaus im Kindergarten

Kinder erleben die Begegnung mit dem Nikolaus auf ihre eigene, persönliche Weise. Erwachsene geben die eigenen Erfahrungen mit Traditionen und damit verknüpfte Erwartungen oft unreflektiert und unbewusst an die Kinder weiter. Dabei führen von Erwachsenen implizierte Bilder bei den Kindern oft zu unklaren Vorstellungen und können diese verunsichern. Die Tradition, den Nikolaus in den Kindergarten einzuladen, bietet die Chance, dies für die Kinder zu einem emotional positiven Erlebnis werden zu lassen. Die Auseinandersetzung mit vielfältigen religiösen und weltanschaulichen Traditionen und Werten fördern und unterstützen ein respektvolles Miteinander in der Gruppe.

Die Begleitung der Pädagogin gibt Sicherheit und hilft dem Kind dabei, dieser Situation vertrauensvoll zu begegnen. Auch wenn sich vielleicht ein jüngeres Kind noch nicht traut, mutig vor dem Nikolaus zu stehen, kann es die Zuwendung des Nikolaus zu den einzelnen Kindern aus sicherer Entfernung beobachten.

Im Anschluss an die Begegnung mit dem Nikolaus im Garten findet im Gruppenraum an der langen, festlich geschmückten Tafel eine gemeinsame Jause statt.

Danke an Barbara Schmölz und Gerhard Frontull, die diese Tradition im Kindergarten immer wieder zu einem besonderen Fest werden lassen.

Bericht + Fotos: Christine Krumböck