Abschlussfeiern in besonderen Zeiten

Die Valets unserer 2 Maturaklassen fanden heuer unter den besonderen Bedingungen der Coronakrise statt. Unter Einhaltung aller Vorgaben und Hygienevorschriften konnten unsere Absolventinnen im Institut St. Josef, zwar in kleinerem Rahmen, aber doch mit ihren Eltern gemeinsam feiern. Allerdings fanden die Feiern der beiden 5. Klassen aufgrund der Abstandsvorschriften getrennt voneinander statt.

Vikar Elmar Simma stand dankenswerterweise für beide Wortgottesdienste zur Verfügung, die von den Maturantinnen unter Mitwirkung ihrer Religionslehrerinnen wunderschön gestaltet wurden.

Nach den Reden von Frau Dir. Klima und von den Klassenvorständen Monika Neumayer und Dietlind Koller und der feierlichen Überreichung der Reife- und Diplomprüfungszeugnisse wurde bei einem Sektempfang auf die Erfolge angestoßen.

Als besondere Überraschung gab eine Abordnung unseres Chores unter der Leitung von Barbara Tschugmell beim Sektempfang 2 Lieder zum Besten. Gabriel Morre begleitete am Klavier.

Beim Valet-Termin der 5b konnten wir noch im Freien feiern, bei der Feier der 5a hat uns dann das Wetter einen gewittrigen Strich durch die Rechnung gemacht.

Knapp vor Beginn des Valets der 5a mussten wir die Schule aufgrund eines Feueralarms räumen und konnten einen Polizei- und Feuerwehreinsatz aus nächster Nähe beobachten. Zum Glück gab es keinen schwerwiegenden Grund für den Alarm: aus unserem Keramikbrennofen war Wasserdampf ausgetreten, dieser hatte den Alarm ausgelöst.

Unsere 3. Abschlussklasse, das Kolleg C, traf sich mit Dir. Klima, KV Erika Kicker sowie weiteren Lehrpersonen in der Schattenburg. Nach dem offiziellen Teil wurden mit den Familien die ausgezeichneten Ergebnisse der Diplomprüfung ausgiebig gefeiert.

Ein großes Dankeschön gilt allen Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrern, die zum Gelingen der Abschlussfeiern beigetragen haben.

 

Dir. Mag. Ilse Klima

Fotos: Renate Schmidt

Im Schatten von Covid-19

Die Aufgabenstellung lautete:

Ihr sollt Gegenstände, die weggeworfen werden, zu einem Müll-Objekt verbinden. Stellt, hängt… das Objekt auf Tischhöhe. Beleuchtet das Objekt mit einer einzigen Lampe. Je näher das Objekt an einer weißen Wand (Projektionsfläche) steht, desto schärfer der Schatten.

Dreht das Objekt solange, bis ihr im Schatten einen Kopf, ein Tier oder sonst etwas erkennen könnt. Lasst euren Assoziationen freien Lauf.

Vielleicht entdeckt auch ein Familienmitglied etwas im Schatten…

BE und Werkunterricht in der 3a2

Beitrag von Wolfgang Herburger

Bewegtes Spiel im Fernunterricht

 Die Aufgabenstellung lautete:

Es soll ein bewegliches Objekt entstehen. Der Antrieb erfolgt über eine Kurbel. Die Kurbel versetzt eine Achse in Drehbewegung. Diese Drehbewegung soll in eine Hin- und Her- Bewegung umgewandelt werden. Die Hin- und Her-Bewegung oder Auf- und Ab- Bewegung werden genutzt, um etwas anzutreiben. Was angetrieben wird entspringt ihrer Kreativität.

Werkunterricht von Wolfgang Herburger

 

Hoffnungsprojekt

Zeiten wie diese sind für alle herausfordernd. Schulkinder bekommen Aufträge von ihren Lehrpersonen übermittelt und arbeiten von zu Hause, Eltern sind im Homeoffice.

Da darf auch auf die Kindergartenkinder nicht vergessen werden. Wenn Eltern und größere Geschwisterkinder von zu Hause aus arbeiten, müssen Kindergartenkinder alleine spielen und sollten möglichst ruhig sein.

Als Kindergartenpädagogin sehe ich meinen Auftrag darin, erstens den Kontakt zu „meinen“ Kindern nicht zu verlieren, für sie in dieser äußerst verwirrenden Zeit da zu sein, aber auch den Eltern und Geschwistern ein paar Minuten am Tag zu verschaffen, in denen das Kind selbstständig beschäftigt sein kann.

Deshalb bekommen die „Fidelinis“ des Praxiskindergartens Fidelis jeden Tag ein Mail mit einer Audiodatei. Die im Kindergarten begonnene Fortsetzungsgeschichte vom „Kleinen Gespenst“ wurde weiter und fertig gelesen und neue Bücher folgten und folgen. In jedem Mail gibt es noch kleine Beschäftigungs- oder Bastelanregungen.

Kleine Zeichen der Hoffnung, Zeichnungen der Kinder, die im Briefkasten des Kindergartens abgegeben werden können, werden von uns Pädagoginnen laminiert, um sie wetterfest zu machen und dann außen am Kindergarten aufgehängt. Oft kommen die Kinder vorbei und schauen, von wem wieder eine neue Zeichnung hängt.

Da ich im Herbst für jedes Kind die Kuschelkuh „Dorli“, das Maskottchen der Gymnaestrada 2019, geschenkt bekommen habe, nahm ich diese Kuscheltiere zum Anlass, den Kindern einen kleinen Gruß nach Hause zu schicken. Ein von mir gestaltetes und ausgedachtes Bilderbuch, ein persönlicher Brief an jedes Kind, kleine Rätsel und die bunte Kuh – all dies wurde von mir und meinen Kolleginnen an die Kinder des Praxiskindergartens verteilt. Das Strahlen in den Augen und die Freude der Kinder wurde uns in zahlreichen Fotos und Nachrichten übermittelt. Somit haben die Kinder nun auch ein Stück Kindergarten zu Hause.

Bericht & Fotos: Angela Lercher

Exkursion in das Jüdische Museum Hohenems

Am Dienstag, den 18.02.2020, besuchten wir, die 2b Klasse, das Jüdische Museum in Hohenems. Dort erhielten wir anhand einer Führung einige Einblicke in das frühere Leben jüdisch gläubiger Menschen während der Zeit des 2.Weltkrieges. In einem Teil der Führung besichtigten wir die jüdische Siedlung, zuerst aber wurden wir über die Geschichte des Hauses, in dem das jüdische Museum heute ist, aufgeklärt. Später durften wir noch ein altes Wirtshaus, eine alte Synagoge, ein weiteres Haus einer jüdischen Familie und eine Mikwe besichtigen. Die meisten dieser Gebäude wurden umgebaut und umfunktioniert und sind heute kaum noch erkennbar. Auch auf sogenannte Stolpersteine, welche vor einem der Häuser einer jüdischen Familie platziert wurden, und die an einige der Juden, die die Fahrt ins Ungewisse nicht überlebt hatten, erinnern sollen, wurden wir aufmerksam gemacht. Im Jüdischen Museum wurde uns noch die aktuelle Ausstellung zum Thema „Zeitzeugen“ gezeigt. Wir hörten einige Interviews von sogenannten „Zeitzeugen“ und der Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg.

Die Ausstellung und die Führung in der Stadt haben uns sehr gut gefallen. Wir konnten sehr viel Neues lernen und wurden angeregt darüber nachzudenken, was für ein Leben die jüdischen Menschen geführt haben. Sie wurden in aller Öffentlichkeit bloßgestellt und hatten keine Rechte.

Wir empfehlen die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft“ auf jeden Fall weiter, denn sie ist sehr interessant und es werden auf verschiedene Arten Informationen gegeben.

 

Bericht: Lara Sagmeister, Lisa Burtscher

Jugendchortage Zell am See

Am Freitag, dem 31.01.2020, fuhren wir mit dem Zug nach Zell am See. Von unserer Schule waren sechs Schülerinnen des Freifachs Chor dabei und zwar aus den Klassen 1b, 3a und 4a. Bei unserer Ankunft wurden wir schon von schallendem Gesang empfangen. Wir teilten uns in unsere Stimmgruppen ein (Sopran, Alt, Tenor und Bass) und begannen sogleich zu singen. Es gab sechs Referenten, die uns an den drei Chortagen sehr viele Lieder beibrachten. Am Abend sangen wir immer im Plenum (alle miteinander). Nach dem Abendessen ging man noch in die Pizzeria, wo noch den ganzen Abend gesungen wurde.

Am Samstag begann unser Tag mit Morgensport, worauf das Frühstück folgte. Anschließend wurde sofort gesungen. Man konnte sich auch für Dirigierkurse oder Beatboxkurse in kleinen Gruppen anmelden. Am Nachmittag hatten wir Freizeit, wo wir viele Sportaktivitäten ausprobieren durften. Danach wurde wieder bis in den späten Abend gesungen. Nach dem Plenum hatten wir den „Bunten Abend“. Da wurde viel getanzt, gesungen, und Spiele gespielt. Der Abend konnte wieder in der Pizzeria verbracht werden.

Am Sonntag war unser Abschlussplenum. Da sang noch einmal der gesamte Chor. Anschließend fuhren wir wieder mit dem Zug nach Hause.

Es war ein tolles und sehr lehrreiches Wochenende und es war eine großartige Erfahrung in so einem großen Chor zu singen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Prof. Barbara Tschugmell für die Organisation der Reise, und dass sie uns diese Erfahrung ermöglicht hat.

 

Nora Bönig, 1b

 

Einblicke in eine andere Kultur – unser Besuch in der Moschee

Nachdem wir uns durch ein überraschendes Schneegestöber geschlagen hatten wurden wir, die 3b, am 04.02.2020 herzlich in der Moschee in Dornbirn willkommen geheißen.

Wir bekamen eine Führung durch die Gebetsräume, „Schulzimmer“ und die Waschräume, bei der wir allerlei interessante Informationen erhielten und unsere Fragen ausführlich beantwortet wurden. Begleitet wurden wir auch von zwei Imamen, die uns unter anderem eine Passage aus dem Koran vorlasen und ihr besonderes Gewand zeigten.

Als unsere Führung beendet war wurden wir sehr gastfreundlich mit türkischem Tee und einem türkischen Gebäck namens Pocaga bewirtet. Zum Abschluss lud man uns noch dazu ein, beim Nachmittagsgebet zuzusehen, was äußert beeindruckend war.

Der Ausflug war sehr gelungen und wir haben eine bessere Vorstellung davon bekommen, was in einer Moschee so alles passiert. Es war also die perfekte Ergänzung dazu, was wir zuvor im Religionsunterricht bereits über den Islam gelernt haben.

 

Bericht: Jennifer Lange, Noah Irgang und Lisa Rainer

Verleihung des Heide Lex Nalis-Preises am Tag der Elementarpädagogik

Am 24.1.2020, dem Tag der Elementarpädagogik, wurde in Wien erstmals der Heide Lex Nalis-Preis für Qualifikationsarbeiten mit elementarpädagogischen Fragestellungen von der Plattform EduCare verliehen.

Jeweils eine herausragende wissenschaftliche Bachelorarbeit, Masterarbeit sowie Dissertation wurden ausgezeichnet und mit einem Geldbetrag dotiert.

Wir freuen uns, dass unsere Kollegin Regina Lins, BA, Praxiskindergarten- und Praxishortpädagogin sowie Lehrerin für Medienpädagogik, diese Auszeichnung für ihre Bachelorarbeit „Übergang vom Kindergarten in die Schule. Transitionsprozess als pädagogische Herausforderung“ im Rahmen ihres Studiengangs „Sozialmanagement in der Elementarpädagogik“ erhalten hat.

Herzliche Gratulation, liebe Regina, wir sind stolz auf dich.

Bericht: Dir. Mag. Ilse Klima

Von einem nebligen, regnerischen und kalten Tag, der wunderbar war

Sonnenschein, wunderschönes Bergpanorama, perfekt präparierte Pisten und vielleicht vereinzelte Tiefschneehänge – so unsere Vorstellungen, als wir Herrn Frontull zu seinem Abschied als Direktor der BAfEP im Dezember unseren Gutschein für einen gemeinsamen Schitag am Arlberg überreichten. Regen, Nebel und schwerer Schnee auf den Pisten – so dann die Realität Ende Jänner, als das Geschenk eingelöst wurde und sich die 5A am 31.01. gemeinsam mit Herrn Frontull, Frau Lagger und der Klassenvorständin Monika Neumayer zum Schitag nach St. Anton aufmachte. Unvergesslich, genial und voller schöner Erinnerungen wurde der Tag dann aber trotzdem – schließlich zählt das Wetter oft weniger als gute Gesellschaft und Spaß. Und das hatten wir beides zur Genüge!

09:01h – Bahnhof St. Anton.

Gut gelaunt marschieren die einen mit Schiern auf den Schultern Richtung Galzigbahn, die anderen warten auf den Bus nach Lech zum Rodeln.

09:33h – St. Anton.

Erste Schwünge werden in den Schnee gezogen. Doch mit Regentropfen auf den Schibrillen und von Nebel beeinträchtigter Sicht wird schnell klar: Lange wollen wir hier nicht bleiben, ab ins Ländle!

Zeitgleich in Oberlech:

Mit Rodeln, Handschuhen und Helm ausgestattet, machen sich einige Schülerinnen und Schüler daran, die Rodelstrecke zu testen. Zu Beginn wird noch vorsichtig die steilste Stelle umfahren, später wird diese zum besten Teil der Strecke. Immer mutiger und schneller wird die Strecke absolviert, was auch ein paar kleinere Stürze zur Folge hat.

10:27h – Rauz.

Der Regen wurde mittlerweile zu Schnee – hart trifft er auf die Wangen. Zudem müssen schon manche Stürze wegen schlechter Sicht verzeichnet werden. Wieder einmal unter der Führung von Herrn Frontull (wenn auch in ungewohnter Umgebung) erreicht die Schigruppe nun trotzdem sicher das Tal. Nass, aber dennoch gut gelaunt geht es mit der Gondelbahn nach Zürs.

11:15h – Zürs.

Nach einer immer noch vom Nebel beeinträchtigten Abfahrt kommt der Bus nach Lech sehr gelegen. Mit den Schiern nach Lech zu fahren, kann aufgrund des Wetters leider gar nicht in Betracht gezogen werden.

Zeitgleich in Oberlech:

Die Rodelgruppe macht sich währenddessen an eine letzte rasante Fahrt, die vielen Unebenheiten sind nun kein Problem mehr. Einzig die Kleidung will nicht mehr ganz mitspielen. Schihosen, Schuhe, Handschuhe und Jacken halten dem nassen Schnee langsam nicht mehr stand.

11:42h – Oberlech.

Schi- und Rodelgruppe treffen beim Mittagessen aufeinander. Beim gemütlichen Essen ist viel Zeit für gute und lustige Gespräche und die Jacken können zumindest etwas trocknen. Draußen scheint das Wetter aufzuklaren.

12:58h – Lech.

Nach einer kleinen Stärkung und dem Betrachten des nun zu bestaunenden Panoramas starten die Schifahrerinnen und Schifahrer bei gutem Wetter in die zweite Runde. Freies Fahren, aber auch kurze gemeinsame Übungen und Fotopausen machen diese Zeit zu einer wundervollen. Die Gruppe genießt die Abfahrten, Späße werden gemacht und die Sonne taucht auf.

Die ausgeliehenen Rodel werden nach dem Mittagessen nur noch teilweise in Verwendung genommen. Neben ein paar Schifahrerinnen, die es sich nicht nehmen lassen, die Rodelstrecke ebenfalls zu testen, schlüpfen auch ein paar Rodlerinnen erneut in ihre nassen Jacken und Handschuhe. Die restliche Rodelgruppe genießt den Nachmittag im Gasthaus beim Kartenspielen.

14:43h – Lech.

Das Schifahren wird abgeschlossen. Im Tannbergerhof spendiert Herr Frontull eine Runde und beim gemeinsamen Reden findet der Schitag ein stimmiges Ende. Erlebnisse und Zukunftspläne werden ausgetauscht – von beiden gibt es genug. Schließlich können wir auf eine lange gemeinsame Zeit zurückblicken und der neue Lebensabschnitt, der für Herrn Frontull bereits begonnen hat, ist auch für uns nicht mehr fern.

Ein großer Dank gilt unserer Klassenvorständin Frau Neumayer, die die Idee des Schitages nicht mehr losgelassen hat und diesen für uns alle ermöglicht und organisiert hat. Es war wirklich wieder ein Erlebnis! Außerdem möchten wir uns herzlich bei Frau Lagger bedanken, die uns so motiviert begleitet hat. Ihre Kuchen vor und nach dem Schitag wurden von uns sehr genossen!

Der größte und herzlichste Dank gebührt aber wohl eindeutig unserem langjährigen Direktor Herrn Frontull: Danke für die reichliche, feinfühlige und stets präsente Unterstützung in den letzten Jahren! Danke, dass Sie unser Geschenk mit einer solchen Freude angenommen haben und wir gemeinsam einen so schönen Tag erleben konnten! Danke für Ihre Begleitung!

 

Bericht: Laura Mähr und Magdalena Ender