Rhythmikeinheit im Antoniushaus

Am Freitag, den 14. Juni 2019, durften wir, die 4b2, gemeinsam mit unserer Rhythmiklehrerin Veronika Kind das Seniorenheim im Antoniushaus besuchen. Dort haben wir mit einigen BewohnerInnen des Hauses eine Rhythmikeinheit zum Thema „Meer“ gestaltet. Vor der Rhythmikeinheit waren wir alle sehr gespannt, wie die Einheit mit den TeilnehmerInnen ablaufen würde, da wir sonst mit der Zielgruppe zwischen 3 und 6 Jahren arbeiten. Gemeinsam mit den SeniorInnen haben wir gesungen und mit Instrumenten gespielt. Wir Schülerinnen gestalteten ein Gedicht mit dazu passenden Instrumenten und tanzten gemeinsam mit den TeilnehmerInnen zum Musikstück „Die Moldau“ von Friedrich Smetana mit Chiffontüchern.

Die Rhythmikeinheit hat ausschließlich im Sitzen stattgefunden. Das ist ein großer Unterschied zu unseren Rhythmikeinheiten mit Kindern.

Uns Schülerinnen hat es besonders berührt, dass die SeniorInnen so gut mitgemacht haben. Sie haben uns wie richtige Dirigenten dirigiert und uns auch persönliche Einblicke in ihr Leben gewährt. Die schönste Anerkennung für unsere Bemühungen haben wir durch die strahlenden Gesichter und das positive Lob der Damen und Herren bekommen. Für uns Schülerinnen war es eine neue und spannende Erfahrung, die Rhythmikeinheit im Seniorenheim durchzuführen. Vielen Dank an Frau Karin Blenke, welche die Zusammenarbeit ermöglicht hat.

Saskia Stöckl, 4b

Sporttag 2019

Am Dienstag, den 02. Juli 2019, fand der Sporttag der BAfEP – wie alljährlich – im Schwimmbad Rheinauen bei idealen Bedingungen statt. In den Volleyball- und Völkerball-Turnieren wurde rasante Action und voller körperlicher Einsatz geboten. Daneben kam aber auch der Spaß im Jux-Turnier und bei den Darbietungen der originell kostümierten Fangruppen nicht zu kurz. Für die Organisation waren in diesem Jahr die Schülerinnen der 3B-Klasse verantwortlich, tatkräftig unterstützt von unseren Sportlehrerinnen Doris Matt und Maria Wolf-Martinelli – ein wahres „Dream Team“,  wie man am reibungslosen und fast verletzungsfreien Ablauf erleben durfte. Am Ende konnten sogar zwei glückliche Sieger gekürt werden. Vielen Dank an alle Beteiligten für einen gelungenen und erlebnisreichen Tag!

 

Bericht und Fotos: Wolfram Schurig

Exkursion in die Moschee nach Götzis

 

Am 19. Juni 2019 besuchen wir, die 3b, im Rahmen des Religionsunterrichtes mit Frau Dittrich-Rofner und Frau Hagen die Moschee in Götzis. Als wir bei der Moschee angekommen waren, erkannten wir das Gebäude zuerst nicht als Moschee, weil wir sie uns prunkvoller vorgestellt hatten. Es ist nämlich ein altes Firmengebäude. Bevor wir die Moschee betraten, mussten wir die Schuhe ausziehen. Drinnen begrüßte uns schon unsere Referentin, Frau Tuba Calim. Sie ist eine islamische Religionslehrerin, derzeit in Karenz. Es war auch ihre Sohn, welcher uns gelegentlich ablenkte, und ihre Mutter als Babysitterin dabei.

Sie erzählte uns die wichtigsten Dinge über den Islam, die Regeln und den Aufbau der Moschee. Ihr war es ein großes Anliegen uns ihre Religion verständlich zu erklären. Während sie uns von ihrer Religion erzählte, bemerkte ich Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und dem Islam. Sie glauben auch nur an einen Gott und auch an den Propheten Isa – bei uns Jesus, außerdem haben sie ähnliche Werte wie Nächstenliebe.

Im Anschluss durften wir ihr einige Fragen stellen. Besonders interessierte uns ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Meinung zu Themen wie dem IS und was andere über ihre Religion denken. Sie grenzte dabei den Islam ganz klar vom IS ab, denn Muslime dürfen keine Menschen umbringen, sondern sollten in Frieden gemeinsam leben und andere Religionen akzeptieren.

 

Geschrieben von Michaela Amann, 3b.

 

Exkursion ins Buddhistische Kloster

Am 20.05.2019 durften wir – die 4a Klasse – die spannende Erfahrung machen, das Buddhistische Kloster in Frastanz gemeinsam mit unserer Religionslehrerin Frau Dittrich–Rofner anzusehen und dort in einem Gespräch mit einem Mönch viele interessante Hintergrundinformationen über den Buddhismus zu bekommen.  Dafür hatten wir von der zweiten bis zur vierten Schulstunde Zeit.

Im Kloster angekommen, versammelten wir uns in einem Raum, welcher mit Buddhas, Teppichen und Orchideen an den Fensterbänken gestaltet war. Dort erzählte uns der Mönch – Herr Gassner – einiges über den Buddhismus, die Ansichten der Buddhisten und sein persönliches Leben.

Er wuchs in Vorarlberg in einer katholischen Familie auf und war immer schon eine Person, welche viele Fragen stellte und den Dingen auf den Grund gehen wollte. Er studierte an der ETH in Zürich, da er technisch und wissenschaftlich sehr interessiert ist und war dort auch in einer Beziehung mit einer Frau aus Nepal. So kam er auch zur buddhistischen Religion, die er zuerst – wie fast alles andere auch – kritisch betrachtete. Nach einem Gespräch mit einem Buddhisten, der keiner seiner Fragen auswich und für alle eine perfekte präzise formulierte Antwort hatte, war er aber von dieser Religion überzeugt und beschloss, ins Kloster zu gehen.

Das Kloster in Frastanz, der Letzehof, wurde ihm vererbt. Er betonte, dass es auch für Mönche nicht einfach ist, ohne ein Einkommen das Geld aufzubringen, da man als Mönch ca. 500 € pro Monat benötigt, was viele Menschen gar nicht wissen.

Ich fand es sehr informativ, Herrn Gassner zuzuhören. Da wir auch Fragen stellen konnten, sprach er genau die Bereiche des Buddhismus an, die uns interessierten. Allerdings finde ich die Grundeinstellung des Buddhismus seltsam, da es darum geht, sich selbst zu befreien, indem man selbst gute Taten macht. Dadurch macht man also alle guten Dinge, die man für andere macht (z.B.: Eltern ehren) im Prinzip für sich selbst, damit man selbst ins Nirvana kommt. Das finde ich sehr schade – sollte man nicht gute Dinge tun, um anderen eine Freude damit zu machen? Es fielen mir aber auch Dinge am Buddhismus auf, von denen ich lernen kann. Besonders ansprechend ist dabei für mich die Selbstbeherrschung, die Achtung vor allen Lebewesen sowie die Entspanntheit und die Ruhe, die dieser Mönch ausstrahlte.

Ich bin sehr froh, dass ich diesen Einblick in das buddhistische Leben bekommen haben, weil es meinen Horizont erweitert hat und ich nun noch vieles mehr über diese Religion weiß.

 

Bericht: Ellen Warth, 4a

Rhythmikeinheit „Afrika“

Wir, die Klasse 4b2, gingen am 24.05.2019 gemeinsam mit unserer Rhythmiklehrerin Frau Kind in den Praxishort Kaleidoskop nach Tosters. Wir führten mit den Kindern eine Rhythmikeinheit zum Thema Afrika durch. Vor der Einheit wussten wir zuerst nicht, ob es für die Kinder verwirrend ist, wenn wir alle abwechselnd die Einheit leiten. Eine gute Planung und genaue Absprache waren notwendig. Schlussendlich können wir sagen, dass alles sehr gut geklappt hat. Die Kinder durften verschiedene Lieder und Bewegungen kennenlernen. Da es in Afrika keine richtigen Spielsachen gibt, wollten wir ausprobieren, wie es ist, mit Steinen zu spielen, zu experimentieren und zu musizieren.

Normalerweise arbeiten wir mit den Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. An diesem Tag führten wir die Einheit mit sechs bis neunjährigen Kindern durch. Wir haben festgestellt, dass die Arbeit mit Kindern im Schulalter im Vergleich zu den Kindergartenkindern ganz anders ist. Zum Beispiel konnten unsere Erklärungen für die verschiedenen Übungen kurz und knapp sein. Es war eine super Zusammenarbeit und hat sehr gut funktioniert. Danke auch an Regina Lins vom Praxishort!

Bericht: Anna-Lena Schnetzer und Clarissa Thöny

Teilnahme am „Lauf gegen Armut im Ländle“

Bei traumhaftem Wetter und angenehmen Temperaturen haben die beiden ersten Klassen unserer Schule im April beim Sponsorenlauf des BG Feldkirch teilgenommen. Das bei dieser Veranstaltung „erlaufene“ Geld kommt über verschiedene karitative Organisationen bedürftigen Menschen und Familien in Vorarlberg zugute.

Bereits im Vorfeld haben die SchülerInnen ein großartiges Engagement bei der Suche diverser Sponsoren bewiesen, was sich dann im Feldkircher Waldstadion beim Erlaufen der einzelnen Runden fortsetzte. Die SchülerInnen beider Klassen zeigten einen tollen Einsatz und konnten in Summe 716 Runden sammeln. So durfte als erfreuliches Endergebnis ein Spendenscheck in Höhe von € 2.400 überreicht werden.

An alle teilnehmenden SchülerInnen ein herzliches Dankeschön für euren großartigen Einsatz!

 

Text und Fotos: Anja Hoffer und Ramona Häfele

Eine Religion, die es nicht erlaubt, zu glauben – Exkursion zum Buddhistischen Kloster

Buddhisten, so hat uns Helmut Gassner beim Besuch im Buddhistischen Kloster Letzehof in Tisis erklärt, sind aufgefordert, die Lehren Buddhas nicht einfach zu glauben, sondern sie selbst zu prüfen. Nur durch Schulung des Geistes ist wahre Erkenntnis möglich. Die 10 Mönche, die am Letzehof wohnen, üben das täglich in der Meditation, im Studium der Schriften Buddhas und in der Debatte, eine Art Argumente-Schulung. Wie Helmut Gassner zum Buddhismus gekommen ist, hat er den Schülerinnen der 4b ebenso geduldig erzählt, wie er auf ihre zahlreichen Fragen eingegangen ist. Ob die Mönche vegan essen? Was das Karma damit zu tun haben kann, dass es Pechvögel gibt. Weshalb der Buddhismus nicht missioniert? Und nicht zuletzt, was für ihn der Mehrwert des Buddhismus gegenüber den anderen Religionen darstellt. Schließlich führte nicht das Versiegen der Fragen die Schülerinnen zum Gang hinaus zum Stupa und zu den Gebetsmühlen, sondern ganz einfach die Kälte im ungeheizten Gebetsraum der Mönche. Die Schülerinnen nehmen viele Eindrücke und Wissenswertes von dieser Exkursion mit, nicht zuletzt die schmeichelhafte Erkenntnis, dass der Geist in einem weiblichen Körper schneller ist als in einem männlichen.

Bericht: Mag. Christine Vonbrül, 16. Mai 2016

Exkursion ins Jüdische Museum

Am Montag, den 29.04.2019, besuchte die 2a Klasse das Jüdische Museum in Hohenems. Zuvor hatten wir im Unterricht einiges über die Religion und Feiertage des Judentums gehört, sodass wir schon ein wenig Wissen mitbrachten.

Im Museum teilten wir uns in zwei Gruppen, damit wir abwechselnd das Jüdische Viertel und die Sonderausstellung „All About Tel Aviv-Jaffa“ besichtigen konnten.
Das Museum befindet sich in der Villa Heimann-Rosenthal in der Schweizer Straße, früher im Zentrum des Jüdischen Viertels in Hohenems. Benannt ist es nach der letzten jüdischen Bewohnerin, die im Zweiten Weltkrieg in einem der Vernichtungslager umgebracht wurde. Bei genauerem Hinsehen findet man auch den „Stolperstein“ der Dame neben dem Eingangstor der Villa, der an sie erinnern soll.

Eine Mitarbeiterin des Museums führte uns durchs Jüdische Viertel und hatte einiges zu den einzelnen Gebäuden zu erzählen. So durften wir unter anderem auch die ehemalige Synagoge und die Mikwe (ein Tauchbad zur rituellen Reinigung des Körpers) betreten.

Besonders spannend war aber auch die Sonderausstellung zur israelischen Metropole Tel Aviv-Jaffa, die zurzeit immer beliebter und angesagter ist. Mit Tel Aviv-Jaffa bringt man schnell mal die Begriffe „Non-Stopp-City“, „Party-City“ und „Start-Up-City“ in Verbindung. Doch Tel Aviv hat auch noch andere Seiten, wie die fast 600 Bilder der Ausstellung beweisen. Sie deckt unter anderem Mythen und komplexe Realitäten, wie legale und illegale Einwanderung, auf. Schnell wird klar, dass hinter der Fassade von Tel Aviv viel mehr steckt als Party und erfolgreiche Start-Ups.

Wir haben an diesem Nachmittag einiges über die jüdische Kultur und Religion gelernt und können uns nun besser vorstellen, was sich in Hohenems vor über 70 Jahren zugetragen hat.

 

Bericht: Maria Winder    Fotos: MMag.aChristine Vonbrül

Französische LehrerInnen und LehrberaterInnen zu Besuch

Im Rahmen eines Erasmus+ – Programms waren 11 PädagogInnen aus Frankreich einen Tag in unserer Schule sowie im Praxiskindergarten Blasenberg.

Wie werden die SchülerInnen mit Migrationshintergrund in europäischen Schulen aufgenommen und sprachlich integriert? Mit dieser Frage beschäftigt sich dieses Projekt. Auf diese heikle und hoch aktuelle Frage bereiten sich seit November 2018 45 französischen LehrerInnen und LehrberaterInnen vor allem aus dem Elsass vor. Im Rahmen eines Erasmus+  – Programms hospitieren sie in mehreren europäischen Schulen, um Vergleiche und Unterschiede festzustellen und « good practices » zu sammeln. In Frankreich werden sie dann zu Multiplikatoren und schreiben für die Landesrätin ein Kompendium mit Verbesserungsvorschlägen. Anschlieβend soll auch ein breiteres Fortbildungsangebot für LehrerInnen in Regel- und Sonderschulen entstehen. England, Schottland, Norwegen, Schweden, Polen, Spanien, Italien, Belgien, Deutschland und jetzt im April Österreich mit dem Gymnasium Schillerstraβe, dem BORG Lauterach und der BAfEP Feldkirch sind Partner dieses Projekts.

AV Mag. Barbara Schmölz  informierte die KollegInnen über das Kindergartenwesen in Vorarlberg sowie über Inklusion und Integration in Vorarlberger Kindergärten. Mag. MA Ulrike Hartmann bot einen Überblick über die Sprachförderung im Allgemeinen und über spezielle Sprachförderkonzepte, die in unserem Land zum Einsatz kommen. In einer Rhythmikeinheit mit Renate Schmidt im PK Blasenberg  zeigte die Pädagogin praktische Arbeit mit Kindern und bot wertvolle Impulse für die alltagsintegrierte Sprachförderung mit musikalischer Unterstützung im Kindergarten an. Am Nachmittag stellten Dr. Elisabeth Allgäuer-Hackl und Gerlinde Sammer von okay- zusammen leben die 5 Bausteine umfassender sprachlicher Bildung vor, die sie im Auftrag des Landes Vorarlberg erarbeitet haben.

Bericht: Gerhard Frontull

Foto: Christelle Poulain-Chaigne

Fairtrade Schokolade an der BAfEP

Seit Beginn des zweiten Semesters findet man in unseren Klassen gute Alternativen zu den Süßigkeiten aus dem Automaten im Erdgeschoss – Freiwillige Schülerinnen und Schüler verkaufen fair gehandelte Schokoladenriegel. Die vielfältigen Sorten, wie „Cocos Creamy“, „Praline“, „Quinoa“ und viele mehr können um einen Euro pro Stück zu jeder Zeit erworben werden – Ein Angebot, das nicht nur von den SchülerInnen gerne genutzt wird!

Schmutzige Schokolade

Passend zum Thema hat unter anderem die 2b Klasse den Film „Schmutzige Schokolade“ angesehen, in dem uns die Wahrheit über Schokoladenproduktion in der Elfenbeinküste vor Augen geführt wurde. Zu oft findet man auf Kakaoplantagen Kinderarbeiter, die eigentlich eine Schule besuchen sollten. Dies ist ihnen jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich: Zum einen, weil es zu wenig Schulen gibt und die wenigen Schulen, die es gibt, nicht ausreichend ausgebaut sind; Zum anderen, weil viele der Kinder aus Nachbarländern verschleppt werden und es niemanden gibt, der für sie sorgt.

Leere Versprechungen

Nachdem der erste Teil der Dokumentation von Miki Mistrati im Jahr 2010 veröffentlicht wurde, kamen von großen Schokoladenkonzernen Versprechungen, die Lage auf den Kakaoplantagen zu verbessern. In diesem zweiten Teil wurde uns jedoch deutlich gemacht, dass sie diesen Versprechungen nicht nachgegangen sind und sich nicht viel verändert hat: Die Zahl der Kinder, die täglich auf Kakaoplantagen mit Macheten hantieren, hat sich nicht sichtlich verringert.

Auch wenn nicht alle Gütesiegel versprechen können, dass die Schokolade, die wir essen, wirklich „sauber“ ist, so lässt sie sich doch mit einem besseren Gewissen verzehren.

 

Abbild. 1: fairtrade-Siegel

https://www.fairtrade.at/de/was-ist-fairtrade/fairtrade-siegel.html [12.04.2109]

 

Bericht: Lisa Rainer und Jennifer Lange, 2b

Bilder: Berna Orhan (2b), Simona Dickà (1b), www.fairtrade.at