Ö-SIP 2019

Am Montag, den 11. März 2019, fand das erste gesetzlich verankerte Österreichische Schüler_innenparlament in der Wiener Hofburg statt. Die Schulsprecherin Miriam Amann war dabei und reiste schon zum Vorbereitungsseminar am Samstag nach Wien. Hitzige und spannende Debatten waren im Vorhinein schon garantiert und dies wurde auch zur Realität.

Kurz zur Einführung:

Wenn man in der Schüler_innenvertretung ist, entscheidet man sich in den meisten Fällen dazu, einer Schüler_innenorganisation beizutreten. In Österreich sind die zwei Hauptorganisationen die AKS (Aktion kritische Schüler_innen), zu der sich auch die Schulsprecherin bekennt,  und die Schülerunion. In Vorarlberg hat die AKS die Mehrheit, da auch die momentane komplette aktive LSV (Landesschüler_innenvertretung) aus AKS Mitgliedern besteht. Bundesweit schaut das jedoch anders aus, weil da die Schülerunion stärker vertreten ist. So sind von 29 BSV-Mitgliedern nur 7 von der AKS und diese 7 Personen dürfen keine Projekte usw. umsetzen, da sich die Schülerunion sehr dagegen wehrt.

Diese Dominanz war auch im ÖSIP (Österreichischen Schüler_innenparlament) zu spüren, denn von den 152 Schüler_innen, die im Plenum saßen, war die AKS von nur 27 Schüler_innen vertreten.

Das führte dazu, dass beim Antrag 6 (Demokratie, aber wie?), welcher von einem Mitglied der AKS gestellt wurde, einer der Hauptforderungspunkte, in dem es um die Einführung der kleinen Direktwahl und damit auch zu mehr Demokratie bei der LSV- und BSV-Wahlen geht, aufgrund der Mehrheit der Schülerunion bei der Abstimmung gestrichen wurde.

Die kleine Direktwahl bedeutet, dass zum Beispiel nicht nur alle Landesschulsprecher_innen den Bundeschulsprecher oder die Bundesschulsprecherin wählen dürfen, sondern die komplette aktive LSV (in Vorarlberg 12 Schüler_innen und österreichweit 156). Auch soll nicht nur die Schulsprecherin oder der Schulsprecher die LSV wählen, sondern auch hier die ganze aktive Schüler_innenvertretung (also auch erste und zweite Stellvertretung).

Durch die Streichung dieses Forderungspunktes wird die Demokratie somit nicht verbessert und der Bundeschulsprecher oder die Bundesschulsprecherin wird weiterhin von nur 29 Personen gewählt und das, obwohl es 1,2 Millionen Schüler_innen in Österreich gibt. Aufgrund dieser Antidemokratie haben wir das Plenum vorzeitig verlassen.

Falls du Fragen hast, wie du Mitglied einer Schüler_innenorganisation werden kannst und was dabei zu beachten ist, kannst du sich gerne bei der Schulsprecherin melden! Das gleiche gilt auch, wenn du noch mehr über das Ö-SIP wissen möchtest.

 

Miriam Amann

Schulsprecherin

Besuch im Hospiz am See in Bregenz

Am Montag, den 4.2.2019, besuchte die 4a gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin Frau Dittrich das Hospiz am See. Wir durften bereits im letzten Schuljahr an einem Workshop zum Thema Tod und Trauer mit Frau Beatrix Berthold teilnehmen, die uns auch durch das Hospiz führte. Außerdem bearbeiteten wir das Thema Tod und Trauer im Religionsunterricht, sodass wir schon einige Erfahrungen mitbrachten.

Nachdem wir um zehn Uhr beim Hospiz eingetroffen sind, wurden wir von Beatrix Berthold willkommen geheißen. Sie erzählte uns zuerst ein paar allgemeine Fakten über das Hospiz, bei dem wir sehr viele neue Dinge erfahren konnten.

Das Hospiz Vorarlberg ist eine Organisation der Caritas und betreut Menschen in ihrer letzten Lebensphase fachlich und menschlich professionell. Die Patienten werden „Gäste“ genannt, was ein grundlegender Unterschied zur Palliativstation darstellt. Es wird auf jeden Gast individuell eingegangen und es ist wesentlich, dass jeder Gast die letzten Tage seines Lebens so verbringen darf, wie es seinen Wünschen entspricht. Dabei wird beispielsweise auch das Rauchen nicht verboten.

Anschließend wurden wir von Frau Berthold durch das Gebäude geführt. Dabei fiel uns sofort die helle und wohnliche Einrichtung auf. Obwohl das Hospiz die notwendige medizinische Ausstattung hat, steht der Wohlfühlcharakter im Vordergrund. Das Hospiz ermöglicht auch Angehörigen, ebenso wie trauernden Kindern, eine liebevolle Begleitung.

Die Exkursion ins Hospiz hat uns sehr berührt und wir freuen uns, diese Eindrücke mitnehmen zu dürfen.

 

Bericht: Ellen Warth und Elisa Willam, 4a

Fotos: Stefanie Denifl, 4a und Hospiz am See, Bregenz

BAfEP im SIP

Auch dieses Jahr war unsere Schüler_innenvertretung (Miriam Amann, Anna Vidounig, Katharina Real) beim 1. Schüler_innenparlament (SIP) des Schuljahres 2018/19 vertreten. Da aber nur das Dabeisein zu langweilig ist, gingen wir mit zwei Anträgen bepackt ins Landhaus Bregenz.

Den Tag starteten wir erfolgreich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, die uns zum Cafesito in Bregenz brachten. Dort verzehrten wir mit vielen anderen Schüler_innenvertretungen unser Frühstück und tauschten uns untereinander aus. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg ins Landhaus Bregenz, wo wir auch gleich schon unsere Plätze im Parlament einnahmen. Wer jetzt denkt, dass nur Schüler und Schülerinnen dort sitzen, täuscht sich gewaltig, denn viele Politiker und Politikerinnen waren ebenfalls im Publikum anwesend.

Unsere Schulsprecherin Miriam Amann konnte ihren Antrag „Lit ohne Lid“, in dem es über das Weglassen von Plastikdeckeln beim Kaffeeautomaten geht, vorstellen und sich über das einstimmig angenommen Ergebnis freuen. Auch stellte sie den Antrag „Kaffee ohne schlechtes Gewissen“, in dem es um FAIRTRADE-Kaffee in Automaten geht, vor und konnte ebenfalls ein einstimmiges Annehmen des Antrages feiern.

Erfolgreich, aber müde gingen wir dann ins Bahi, wo wir unseren Tag gemütlich mit anderen Schülerinnen und Schüler ausklingen ließen.

 

SchülerInnenvertretung BAfEP Feldkirch 2018/2019

Weihnachtsgottesdienst – Der Geruch von Panama

Was der Geruch von Panama mit der Krippe von Betlehem zu tun hat, verband Elmar Simma in einzigartiger Weise in seiner Ansprache zum heurigen BAfEP-Weihnachtsgottesdienst. Dabei zeigte er auf, was für ihn persönlich das größte Geschenk an diesen Feiertagen ist. Um den Sinn und Kern des Schenkens ging es der 2a, die den Gottesdienst liebevoll vorbereitet hatte. So war auch die gemeinsame Feier als Schulgemeinschaft inhaltlich und musikalisch ein Geschenk. Als finale Überraschung sang am Ende der diesjährigen Weihnachtsmesse ein Lehrerensemble „Stille Nacht“ in der Originalfassung von Joseph Mohr und Franz-Xaver Gruber zum 200. Geburtstag des weltberühmten Weihnachtsliedes.

Kennenlerntag der 1a in Batschuns

Wir, die Schülerinnen und Schüler der 1a, verbrachten Ende November einen schönen „Kennenlerntag“ im Bildungshaus Batschuns. Es war ein spannender Tag mit tollen Spielen – zur Stärkung der Klassengemeinschaft und zum Thema „Konfliktlösung“. So musste die Klasse beispielsweise zusammen einen Weg durch ein Labyrinth finden, mit Hilfe von „Eisschollen“ gemeinsam zu einem Ziel kommen oder einen Whatsapp-Konflikt lösen. Unsere Referenten besprachen mit uns die Wünsche und Erwartungen an die Klasse und wie wir unsere Klassengemeinschaft stärken können. Zu Mittag bekamen wir ein drei-Gänge-Menü, das uns sehr gut schmeckte. Am Nachmittag ging es mit abwechslungsreichen Spielen und Übungen weiter. Am besten hat uns gefallen, dass wir offen über alles reden konnten und dass unsere Klasse durch den Tag noch mehr zusammengewachsen ist. Im Namen aller SchülerInnen der 1a Klasse möchten wir uns bei den Referenten und bei unserer Klassenvorständin für den schönen Tag bedanken.

 

Text: Mirjam und Julia (1a)      Fotos:  KV Anja Hoffer

Workshop: Förderung der sensorischen Integration

Workshop: Förderung der sensorischen Integration

Für die Studierenden unseres Lehrgangs für Inklusive Elementarpädagogik stand das Wintersemester 2018 im Fach „Spezifika im kognitiv-perzeptiven Bereich“ ganz im Zeichen der Wahrnehmungsförderung und sensorischen Integration. Dazu wurde im November die Ergotherapeutin Carolin Ilg in den Unterricht eingeladen, welche eine besondere Einheit für die Studierenden vorbereitet hat: in einem Stationenbetrieb konnten verschiedene Materialien zur Förderung der sensorischen Integration ausprobiert werden. Ganz im Sinne des „Learning by doing“ stand die Selbsterfahrung im Vordergrund; denn Sinneseindrücke, die selbst erlebt werden, können im Anschluss am Besten in die Praxis umgesetzt werden.

Wir danken Frau Carolin Ilg für diesen interessanten und eindrücklichen Nachmittag.

Text und Bilder: Inge Mäser

Workshop YoungCaritas

Am 13.11.2018 besuchten zwei Mitarbeiterinnen der YoungCaritas unsere Klasse (1b). In den zwei Nachmittagsstunden erfuhren wir etwas über ihre Arbeit und die beiden Mitarbeiterinnen gestalteten einen Workshop zum Thema „Vielfalt erleben“.

Am Anfang stellte sich jede vor und konnte ihre Meinung zu „Rassismus“ äußern. Anhand von Fragen wurden wir in das Thema eingeführt. Wir erhielten Karten, auf denen eine Person stand, in die man sich hineinversetzen musste, wie zum Beispiel ein junges Mädchen, das in der Schule gemobbt wird. Dazu mussten wir einen Fragebogen zu unserer neuen Person ausfüllen.

Durch diese zwei Stunden wurden vielen unserer Klasse klar, dass man Rücksicht auf Mitmenschen nehmen und beeinträchtigten Menschen helfen sollte. Manche haben auch sehr emotionale Momente gehabt, da sie an ihre Vergangenheit erinnert wurden. Wir bedanken uns recht herzlich bei der YoungCaritas für diesen interessanten und teilweise emotionalen Workshop.

Uns ist außerdem durch den Workshop noch klarer geworden, dass wir helfen sollten, egal wo. Sei es auf der Straße, im Bus oder in der Schule. Hilfe wird immer gebraucht. 

Bericht: Carolin Wachter & Lena Ried, 1b